Freitag, 30. März 2018

Zwischen den Ländern – 30. März 2018

Augen auf, alles grau, aber es dröppelt nur. So war an einen langen Ausflug oder gar an Klettern nicht zu denken. Dann laufen wir ein bissel und gucken uns wenigstens die Wände Raspadalica an. Das Auto konnte man an einem Campingplatz loswerden, dort war noch nichts los. Besonders dort ist, dass es der Startplatz für die Paraglider ist. So liefen wir vor zur Kante und konnten erstmal weit hinunter sehen. Schnell erkannten wir, dass wir runter müssen wenn wir die Kletterwände sehen wollen. Ein Steinmännlein wies uns den Abstieg. Also immer schön konzentriert nach unten. Axel kann Beides, laufen und gucken. Auch den Aufstieg nach zwei Sektoren fand er gut. Ich war froh als wir wieder oben waren. Dann ging es immer an der Kante weiter. Man kann den Weg nicht verfehlen, denn immer wieder kommt an nem Baum ein Wegzeichen. Nach einer Pause mit Ausblick liefen wir wieder zurück. Und nun?
ganz schön hoch
gut markiert
von oben
Bahnhof  im Tal
Ach komm lass uns nach Slowenien fahren, wir haben da noch keinen Cache. Von meiner Seite gabs keine Widerrede also fuhren wir eine enge Bergstraße in Richtung Grenze. Wir dachten, es wird hier oben doch keine richtige Grenze geben. Aber da haben wir uns geirrt. Schon bald war rechts ein hoher Stacheldrahtzaun und es gab eine richtige Grenzanlage. Der Herr da drin, war sicher froh was zu tun zu haben und wir waren froh während der Öffnungszeiten dort zu sein. Nach einer kurzen Wegsuche und dem Abbiegen auf einen Feldweg konnten wir wieder das Auto abstellen. Auf diesem Weg ist eigentlich auch eine Grenze, echt jetzt? Da wir eh in die Richtung liefen, bog Axel ab und kam nach einer Weile wieder und grinste. Die haben dort echt eine verschlossene Schranke hin gebaut. Entlang eines schönen Weges gesäumt von Sträuchern und Felsen liefen wir bis zu einem Stoppschild. Ok kein echtes, sondern ein Hinweis bitte nicht weiter zu gehen, da dort seltene Vögel brüten. Die überhängenden Wände waren aber auch toll anzusehen. Auf dem Rückweg entdeckten wir dann die Felsenbrücke, wegen der wir eigentlich hier hin sind. Kann man übersehen, da sie etwas vom Weg weg ist und nicht so riesig groß. Ein bissel ansehen und wieder zum Auto. Es ist immer so viel Zeit mit dem Gefahre weg und an der Grenze mussten wir auch bissel stehen. 
Ordnung muss ein auch auf einem Feldweg
Überhänge
auf dem Weg
Pause
Felsenbrücke
und von der anderern Seite mit Deko
Da sich der Urlaub dem Ende neigte und wir noch Haufen Geld übrig hatten, wollten wir abends Essen gehen. HUM war das Wunschziel, schließlich machen wir Urlaub in der Trüffelregion und die Humska Konoba hat einen guten Ruf. Für mich lag es nahe mal die ominösen Trüffel zu probieren. Mh lecker, Nudeln mit schwarzem Trüffel muss man mal gegessen haben. Axel versuchte es mit Würstchen und Sauerkraut – selbst schuld, sag ich da mal.

Wetter: früh grau und kühl, nachmittags sonniger, ca 13 Grad

1 Kommentar:

  1. Also diese Überhänge erinnern mich ja verdammt an die Drakensberge. Inkusive der schwarzen Asphalt-Streifen.

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