Donnerstag, 29. März 2018

Regenwetter und zwei Kurztrips – 29. März 2018

Aufgewacht gegen sieben, da hörten wir schon das Trommeln auf dem Dachfenster. Oh nein, es regnet. War zwar angesagt aber man hofft ja immer das es nicht so ist. Und nun? Liegen bleiben, nochmal umdrehen, dann lange Frühstücken und mal nichts tun. Axel hat bissel in den Rechner geguckt, ich paar Runden gestrickt. Immer wieder ging der Blick raus. Heimlich still und leise hatte Axel eine kleine Runde zusammengestellt und so starteten wir mittags in Richtung Vela Draga. Ein bissel beruhigte sich das Wetter und so konnten wir entlang des dort angelegten Lehrpfades bis zur Aussicht vor laufen. Obwohl laufen ist übertrieben, wir eierten mehr als wir gingen. Kalk und Wasser macht den Weg schweineglatt. Trotzdem genossen wir die Ausblicke auf die Kalknadeln und die Schlucht. Der Lehrpfad ist mehrsprachig, neben kroatischen Texten findet man auch Englische, Deutsche und Italienische. So war es interessant was über die Entstehung des Tals zu erfahren, den geologischen Aufbau und auch die Erschließung als Klettergebiet. Klar dass es nicht bei der oben liegenden Aussicht blieb, die an diesem Tag eh trüb und bissel nebelig war. 
alles super ausgeschildert, aber auch intuitiv findbar
leider neblig
Eisenbahnstrecke von oben
das Tal
Ein sehr steiler und schwer zu gehender Pfad – zumindest bei Nässe – führt in den Canyon hinab, Stufen, Schotterfelder, grobe Steine. Da war alle Aufmerksamkeit die man hat gefragt, um unfallfrei da runter zu kommen, aber es machte Spaß. Dann kann man an verwunschenen Felsengebilden unten entlang laufen und staunen was die Natur so geschaffen hat. Besonders gut kann man das Tal auf dem stillgelegten Bahndamm sehen. Wenn nur der Aufstieg nicht wäre, genauso steil ging es wieder hoch und kaum waren wir oben angekommen, machte der Himmel wieder seine Schleusen auf. So trabten wir zurück zum Auto und fuhren wieder ins Hostel. 
na hoffentlich geht es dahinter weiter
wilde Natur
von einem Tunnel zum Anderen
es ging tief runter
stillgelegt
Nach einer längeren Pause ging es dann nochmal nach Buzet einkaufen. Und wenn wir mal wieder da sind, dann können wir uns nun auch die viel gerühmte Altstadt ansehen. Das war im Abendlicht ganz hübsch. Leider versauen die ständig durch die engen Gassen manövrierenden Autos das Flair völlig. Wir betraten die auf dem Hügel liegende und um 1540 gebaute Stadt durch ein großes Stadttor. Ringsrum sind Befestigungsmauern, die abends beleuchtet werden. Ein bissel im Schnelldurchgang liefen wir durch die Gassen und schauten immer wieder hinab auf die neueren Stadtteile. Zu Axels Freude war aber auch eine Funkanlage da oben und so hatte auch er seinen Spaß. Wir suchten dann einen Weg um die Mauer, um draußen einen Cache zu finden. Dabei konnte man immer wieder sehen, wie klug natürliche Gegebenheiten genutzt wurden um weniger bauen zu müssen. Das hat mir gefallen. „Zu Hause“ gab es dann lecker Essen, das kochen macht doch eindeutig mehr Spaß wenn man nicht nur für sich alleine kocht. Der Wetterbericht für den nächsten Tag war auch nicht wirklich besser….
selbst im Urlaub ist Arbeit interessant

wer hat die zweite Glocke geklaut?

so da bin ich wieder
Brunnen
Außenmauern, trutzig und dick
eins von vielen Toren
du kommst hier nicht rein
lecker, aus Ermangelung an Gläsern, gabs Rotwein aus Tassen


Wetter: Regen, grau, ca 12 Grad

1 Kommentar:

  1. Na das ist ja Pech mit dem Wetter gewesen. Da habt Ihr wohl das Beste draus gemacht. Aber warum habt ihr gekocht? Da gibts doch Restaurants, wo man Fleischscheiben mit Zwiebeln bekommt?

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