Samstag, 2. September 2017

Wir sind dann mal weg – 01. und 02.September 2017

Endlich Urlaub und so hieß es am ersten September Auto packen für 14 Tage Abenteuer. Gegen halb zehn tätigten wir die letzten Einkäufe und dann ging es auf lange Fahrt. Spaß hat das keinen gemacht, denn es schüttete wie aus Eimern. Am Tag vorher noch 30 Grad und nun gerade mal 17 Grad und ein Gefühl von Herbst. Baustellenreich ging es durch Tschechien, da kamen wir nicht wirklich gut voran. 
Alles drin, kann losgehen

Vignettenstudium
Fahrerwechsel nach reichlich drei Stunden, immernoch Regen. Kurz nach der slowakischen Grenze konnten wir die Vignetten für Slowakei und Ungarn erstehen und nach einer Stunde waren wir schon durchs Land. Und das Beste daran – endlich kein Regen mehr. Relativ flott ging es bis Budapest und dann war bei mir der Ofen aus. Ein Kaffee wäre nicht schlecht. Stopp an einer Raststätte, Türe auf und uns erschlugen plötzlich 27 Grad. Uns war klar, dass es heute nicht mehr viel weiter geht. Nach zwei Stunden suchten wir uns einen hübschen Schlafplatz. Ein Bier, ein Schluck Wein und ab ins Auto schlafen. 
Yeah es ist wieder warm

Schlafplatz einrichten
Nur nicht für lange, dreiviertel Eins weckte uns Blaulicht. Unweit unseres Schlafplatzes war ein Gehöft, welches unbewohnt schien. Der einzige Bewohner hatte Schiss und aufgrund des Autos die Polizei gerufen. Die zwei netten, jungen Polizisten machten einen kurzen Datenabgleich und zeigten viel Verständnis, dann kam die Bitte dass wir doch ein paar hundert Meter weiter fahren sollten. Taten wir, aber der Rest der Nacht war nicht so erholsam. 
da fahren sie wieder
So konnten wir beizeiten bei prächtigem Wetter weiter Richtung Rumänien fahren. Zurück auf der Autobahn fuhren wir aber erstmal eine Raststätte zum Frühstücken an. Einen Pflichthalt gab es an einer Obstbude. Axel wollte unbedingt eine ungarische Melone und das zu Recht, so lecker war lange keine Melone. Einen weiteren Kurzstopp gabs auf einem Pass für meinen ersten rumänischen Cache. Irgendwie mussten wir uns mal bewegen und rumänisches Geld brauchten wir auch also parkten wir in der erst besten größeren Stadt. Automatensuche und selbigen dann bedienen und mit 2000 Lei bewaffnet konnte der Urlaub nun richtig beginnen. Die erste Annäherung zum Essen gelang ausnehmend gut. Plăcinta gefüllt gab es. Womit gefüllt konnten wir erst beim Reinbeißen feststellen. Es war Weißkraut und unheimlich lecker. Ein bissel spazierten wir durch die Gegend und dann zog Axel durch bis Sapanta. 
Frühstücksidylle :-)

modern

alte Holzkirche
Die ersten Pferdefuhrwerke kamen uns entgegen und auch die Straßen wurden schlechter, am Straßenrand wurden Schafwollsocken präsentiert und es waren viele Menschen und Hunde auf der Straße. Den Abzweig zum Campingplatz fanden wir gut und so konnte alsbald das Auto abgestellt werden. Zelt aufbauen und erstmal ankommen. Was hilft da besser als ein Bier und ein Snac?  Bewaffnet mit „Kauderwelsch Rumänisch“ setzen wir uns in die Kneipe und übten -bei zugegebener Maßen zwei Bier- die ersten rumänischen Worte. Sonne und Bier und die lange Fahrt in den Knochen sorgten für Müdigkeit. Nachmittagschlaf vorm Abendbrot muss auch mal sein. Den Abend verbrachten wir mit Essen und Wein und Wörterbuch in der Kneipe und als wir die Rechnung auf Rumänisch verlangten, kam ein sehr erfreutes „excelente“ vom Inhaber. Ab ins Bett um am nächsten Tag endlich was zu sehen. 
Nachlager für zwei Nächte

Landleben

1 Kommentar:

  1. Neid! Wir haben dieses Jahr auch geschwankt, mal wieder nach Rumänien zu fahren. Die Entscheidung fiel letztlich zugunsten des Riesengebirgee, ein Fehler, rein wettertechnisch.

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